dello Spirito del Bosco

Beiträge mit Schlagwort “Amira

Neuigkeiten über die Zucht!!!

Hallo Ihr Lieben, da ich diesen Blog schon ausgereizt habe mit Bildern, musste ich auf einen neuen Blog ausweichen.
Die aktuellen Zuchtnews könnt ihr hier finden:
http://lagottoromagnolowelpen.wordpress.com

Bis Bald, Eure Denise


4 Wochen alt…

Welpen-Cam

immer noch läuft ab und an die live Cam wo ihr die Welpen direkt beobachten könnt.

Drei Könige sind vor 2014 Jahren einen kleinen Jungen besuchen gegangen… nun, hier ein paar gekrönte Häupter der Familie dello Spirito del Bosco 🙂


die ersten 3 Wochen sind um…

Welpen-Cam

immer noch läuft ab und an die live Cam wo ihr die Welpen direkt beobachten könnt.

Alle Augen geöffnet, die Öhrchen ebenso und mittlerweile läuft man quirlig rum und fängt an mit Spielchen mit den Geschwisterchen. Jetzt geht eine tolle Zeit los und die Welpen bekommen schon bald mehr Platz.


Von Nasen und Hundstagen

Plötzlich standen die beiden Kerle dort. Bewegten sich nicht, sondern hatten sich bedrohlich dort aufgebaut, wo ich sonst den Füchsen nachjage.
Zunächst begnügte ich mich damit, ihnen mit lautem Bellen kundzutun: Ihr seid hier nicht erwünscht. Passt bloss auf! Und damit wäre die Sache von meiner Seite her klar gewesen. Nur: Am nächsten Tag waren sie noch immer dort. Und damit war für mich klar: Ich musste zum Angriff übergehen. Wobei ich zugebe, dass ich das mit einer gehörigen Portion Angst machte. Aber dank einem beherzten Sprung kam ich bei einem der beiden Kerle auf Kopfhöhe und biss herzhaft zu. Ich hatte seine Nase erwischt, riss sie ab, rannte davon und frass sie auf. Das wirkte: Schon am nächsten Tag waren sie weg.

Inzwischen sind einige Monate vorbei, und ich wundere mich über die Chinesen: Sie meinen, wir lebten im Jahr des Tigers. Dabei höre ich allerorten, dass es Hundstage seien, die Menschen meinen, sie seien Hundemüde, und wenn ein Gewitter loslegt, meinen sie, man schicke keinen Hund vor die Tür.

Pustekuchen! Die kennen Meistermein nicht. Der ging gestern mit mir in den Wald, und natürlich legte ein Gewitter los, wie wir es noch nie erlebt hatten. Selbst unter den Bäumen wurden wir pudelnass, öh, äh, natürlich: lagottofeucht, und ich verzog mich unter eine Tanne, als ich ein interessantes Naturphänomen beobachten konnte: Aus dem Boden schossen kleine Fontänen mit Wasser, und mit diesem Wasser wurden kleine, schwarze Klumpen aus dem Boden gespült. Am Erstaunlichsten war: Die Klumpen bewegten sich. Natürlich guckte ich nach und erschrak, als mich einer der Klumpen ansprang: Es waren Mäuse, die aus ihren Löchern gespült wurden.

Heute jedoch war es trocken, und ich fand meinen ersten Trüffel der neuen Saison. Meistermein war natürlich zu blöd, den zu sehen, und ich musste ihn ihm mit der Schnauze bis vor die Füsse rollen.

Wieder zuhause gab es für mich dann die grosse Überraschung: Meistermein biss in eine Nase. Genau in eine solche, wie ich sie einem der frechen Kerle vor einem halbe Jahr abgebissen hatte. Staunend nahm ich zur Kenntnis, dass man diese Nasen offensichtlich sogar kaufen kann.

Den frechen Kerl auf der Wiese nannte Meistermein übrigens „Schneemann“. Und sogar für die Nasen hat er jetzt einen Namen: Rüben.


Eigentlich bin ich ein Fisch

Der Fisch stinkt vom Kopf her, sagt man. Ich bin aber kein Fisch. Sondern eine Lagotto-Hündin. Wobei: Müsste es bei einer Hündin italienischen Ursprungs nicht „Lagotta“ heissen? Oder vielleicht „La Göttin“? Sei’s drum.

Also, wie erwähnt: Ich bin eine Lagotta. Mit einem Hobby: Schwimmen. Egal, ob es draussen regnet, stürmt oder eine Bruthitze herrscht: Wenn ich nicht ins Wasser kann, werde ich depressiv. Oder zumindest etwas unbeweglich. Und manchmal – ich gebe es zu – zickig.

Dann stehe ich im Tram auf meinen Hinterbeinen, damit ich zuschauen kann, wie der See vorbeifährt, kratze mit den Vorderbeinen an der Scheibe, und wenn die Sehnsucht nach Wasser ganz riesig und gewaltig ist, untermale ich dies mit einem dezenten Heulen.

Am liebsten jedoch schwimme ich bei uns Zuhause im Weiher. Dort übe ich mit den Enten Wasserballet. Oder belle – aber unter Wasser. Oder versuche, einen der leckeren Fische zu fangen. Manchmal auch einen Frosch. Oder eine Kröte. Wobei ich die nicht so gut in meiner Schnauze tragen kann. Aber das haben Sie ja wahrscheinlich alles auch schon erlebt. Das Wasserballet mit den Enten zieht übrigens immer wieder mal Publikum an. Dann üben wir Formationsschwimmen: Ich an der Spitze, die jungen Enten hinter mir, und die Entenmamma als Choreographin an der Seite. Oder wir tanzen „Krokodil“: Ich hinter einer jungen Ente her, dann jagt sie mich, und am Ende schwimmen sie im Kreis um mich rum.

Kann ich nicht im Weiher schwimmen, dann eben im See. Oder zur Not in einem Brunnen.

Neben dem Schwimmen pflege ich meinen Kolleginnen- und Kollegenkreis. Wobei ich hier vor allem Tarec erwähnen muss: Einen stattlichen, schwarzen Labrador. Wenn wir uns treffen, dann hab ich selbstverständlich nur Augen für ihn. Und er für mich. Woraus folgt, dass wir uns mitunter auch vom Rudel absetzen. Tarecs zweibeiniger Begleiter ruft ihn dann jeweilen, nimmt eine dünne, längliche Metallpfeife hervor und klickt auch noch so auf einem merkwürdigen Gerät rum, dass es einem nur noch in den Ohren zwackt. Wir haben aber gelernt, dass man solchen Lärm getrost ignorieren kann. Erst wenn Meistermein ruft, renne ich los. Und Tarec mir nach. So erziehe ich ihn ein wenig, und sein Menschbegleiter meint jeweilen bewundernd: „Amira gehorcht prima!“

Nur: Das ist alles Blöff. Sobald ich wieder alleine bin zeige ich gern, dass ich einen dicken Kopf habe.

Eben, das mit dem Kopf, dort, wo der Fisch und ich anfangen zu stinken: Das hat auch mit dem Wasser zu tun. Denn in meinen haarigen Gehörgängen sammelt sich das, und so wuchern dort Pilze oder Milben oder was-auch-immer, die ganz erbärmlich stinken. Das Stinken ist mir ja egal. Aber das Jucken nicht. Haare zupfen finde ich auch eklig. Medikamente im Ohr sowieso. Aber Meistermein  sagt jeweilen: „Amira, du bist kein Fisch, also halt jetzt mal her!“ Und so vertreibt er mit den Gestank. Wobei: Vielleicht bin ich doch ein Fisch. Ein klein wenig jedenfalls. Zumindest dann, wenn ich im Wasser bin.